Was ist Osteopathie?

Osteopathie – Möglichkeiten und Grenzen

Die Osteopathie ist eine ganzheitlich und an den individuellen Bedürfnissen des Patienten ausgerichtete Therapieform. Sie stellt eine Ergänzung zu anderen Therapiemöglichkeiten dar. Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, Dysfunktionen im Körper des Patienten mit den Händen zu erspüren und zu lösen, um den Körper wieder auf natürliche Weise ins Gleichgewicht zu bringen. Die Anwendung von Medikamenten, homöopathischen Mitteln und alternativ-medizinischen Therapieformen gehört nicht in das Aufgabenfeld eines Osteopathen.

Die Osteopathie sollte bei akuten Infektionen keine Anwendung finden, da das Risiko einer weiteren Verbreitung der Erreger im Körper besteht. Die Osteopathie ist keine Notfallmedizin. Akute Notfälle und lebensbedrohliche Situationen (z.B. Herzinfarkte) gehören in schulmedizinische Hände. Bei Tumorerkrankungen oder psychischen Erkrankungen ist die Therapie durch einen Schulmediziner primäres Gebot, die Osteopathie kann aber den Therapieverlauf ergänzend und unterstützend begleiten, mit dem Versuch, das Gleichgewicht des Patienten zu stabilisieren.